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Monatsinformation November 2025

Kassengesetz – Befragung macht bürokratische Lasten deutlich

Im aktuellen Koalitionsvertrag ist vorgesehen, das sogenannte Kassengesetz mit seinen umfangreichen Pflichten einer umfassenden Evaluierung zu unterziehen. Ziel war es, mehr über die in der Praxis auftretenden Probleme und Belastungen zu erfahren.

Eine Befragung der IHK hat gezeigt, dass die Regelungen zur Kassenführung viele Unternehmen weiterhin stark belasten. Zu den häufigsten Kritikpunkten zählen:

  • Hohe Kosten für die Nachrüstung der Kassensysteme,
  • erheblicher Mehraufwand durch die verpflichtende Belegausgabe,
  • sowie unangekündigte Kontrollen, die den Betriebsablauf erschweren.

Zwar sollen die verschärften Vorgaben Kassenbetrug verhindern, doch die tatsächliche Wirksamkeit der Maßnahmen ist ungewiss. Zudem wird die Verhältnismäßigkeit zwischen Nutzen und bürokratischem Aufwand zunehmend in Frage gestellt. 

 
 

Steuerhinterziehungsbekämpfung: Datenpaket-Auswertung zu Krypto-Geschäften

Gewinne aus der Veräußerung von Krypto-Werten im Privatvermögen (z.B. Bitcoin oder Ether) sind steuerpflichtig, wenn zwischen Anschaffung und Verkauf weniger als ein Jahr liegt. Diese Gewinne müssen in der Einkommensteuererklärung angegeben werden.

Auch Einkünfte aus Mining, Forging, Staking oder Lending im Zusammenhang mit Krypto-Werten im Privatvermögen unterliegen der Besteuerung und sind entsprechend zu erklären. 

Das Landesamt zur Bekämpfung der Finanzkriminalität (LBF NRW) hat seine Maßnahmen zur Aufdeckung von Steuerhinterziehung im Bereich Kryptowährungen weiter verschärft. Grundlage ist ein zweites umfangreiches Datenpaket mit Informationen über den Handel mit Kryptowährungen aus dem gesamten Bundesgebiet, das dem LBF NRW derzeit zur Auswertung vorliegt.

Nach der Aufbereitung sollen die Daten bundesweit an die zuständigen Finanzbehörden verteilt werden, um eine gezielte steuerliche Überprüfung zu ermöglichen. 

 

Haben Sie Fragen zu den Artikeln dieser Ausgabe der Monatsinformation oder zu anderen Themen? Bitte sprechen Sie uns an.

Wir beraten Sie gerne.

Stefan Wingert

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Monatsinformation Februar 2026

Das Berufsbildungsgesetz (BBiG) sieht eine jährliche Anpassung der Mindestausbildungsvergütung für Auszubildende vor. Die gesetzliche Mindestvergütung gilt für das erste Ausbildungsjahr. Für die weiteren Ausbildungsjahre sind feste prozentuale Aufschläge vorgesehen.
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Monatsinformation Februar 2026

Ab dem 1. Januar 2026 sollen die Energiepreise für Verbraucherinnen und Verbraucher spürbar sinken. Hierzu plant die Bundesregierung, die Strom-Netzentgelte zu bezuschussen und die Gasspeicherumlage vollständig abzuschaffen. Zudem soll die Stromsteuer für produzierende Unternehmen sowie für land- und forstwirtschaftliche Betriebe dauerhaft auf einen niedrigen Niveau gehalten werden.
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Monatsinformation Januar 2026

Mit dem Steuerfortentwicklungsgesetz (SteFeG) wurden unter anderem der Grundfreibetrag, der Kinderfreibetrag, das Kindergeld sowie die Tarifeckwerte der Einkommensteuer für die Jahre 2025 und 2026 angepasst. Durch die Rechtsverschiebung der Tarifeckwerte ergeben sich ab dem 1. Januar 2026 zahlreiche Änderungen.